SECOND TO WIN, FIRST TO LOOSE, WEWERKA PAVILLION, MÜNSTER 2007

Es sei gegeben:
Ein Glaspavillon auf einer Wiese,
1800 x 900 x 350 cm
Ein Tisch, schwarz
Ein Stuhl, schwarz
Fünfzehn KünstlerInnen
Stille
Eine Heißklebepistole, Klebepatronen (Menge unbegrenzt)
Strohhalme (Menge unbegrenzt)
Einundzwanzig Tage
Zweihundertzweiundfünfzig Stunden
Wuchern und Wachsen

 

Drei Wochen lang, 12 Stunden am Tag im Rhythmus von 4 Stunden saß ein/e andere/r Künstler/in
im Wewerka Pavillon und klebte Strohhalme aneinander. Nach 4 Stunden übergab er/sie den Platz
dem nächsten Künstler.
Die TeilnehmerInnen erklärten sich bereit, ein Kunstwerk zu bilden, verstanden als permanenter
Prozess des Übergangs, des Umbruchs und des Wandels.
Ein Kunstwerk verstanden als Wachstum, mit der ganzen Konzentration auf die Eigenschaften
des Materials.

Maria Bätge, Jan Andreas Enste, Clemens Botho Goldbach, Marius Görner, Katrin Hesse,
Barbara Hlali, Jonas Hohnke, Lioba Keuck, Katja Kottmann, Jie Li, Friederike Nemitz,
Daniela Neuhaus, Rosanna Sachs, Britta Thie, Anna Weber

Publikation zur Austellung

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